Therapiemethoden

Folgende Therapiemethoden, aus denen individuell und auf jedes Pferd und Krankheitsbild abgestimmt ausgewählt werden kann, stehen mir zur Verfügung:

Nadeln

Für die traditionelle Akupunkturbehandlung werden sehr dünne Nadeln verwendet. Der Einstich ist zumeist kaum oder nur wenig spürbar. Die allermeisten Pferde tolerieren diese Art der traditionellen Akupunktur sehr gut und zeigen schnell ihr Wohlbefinden (Lecken, Kauen, Gähnen, usw.), Ich verwende kunststoffbeschichtete Nadeln, welche noch leichter und schmerzfreier als unbeschichtete durch die Hautoberfläche dringen. Die Nadeln verbleiben je nach gewünschter Wirkung 15-30min im Pferd.

Lasern

Bei sehr empfindlichen Pferden, welche die Nadeln nicht tolerieren, Pferden mit einer Nadelphobie oder für die Stimulation von Akupunkturpunkten an Körperstellen, wo eine Nadelung nur schwierig vorzunehmen ist, leistet ein Impuls-Dioden-Therapielaser hervorragende Dienste. Durch seine Stimulation der Akupunkturpunkte mit einer Wellenlänge von 904nm sind dieselben Ergebnisse zu  erzielen wie mit den traditionellen Nadeln. Auch zur Narbenentstörung oder zur Behandlung schlecht heilender Wunden wird er verwendet.

Moxen

Durch sogenannte Moxa-Zigarren oder -Kegel, welche aus chinesischem Beifusskraut bestehen und zum Glühen gebracht werden, kann durch das Erwärmen eines oder mehrerer Akupunkturpunkte aktiv Wärme und damit Energie in einzelne Meridiane gebracht werden um somit zusätzlich zu den Nadeln den Körper in seiner Selbstheilung zu unterstützen. Besonders wirksam ist diese Art der Behandlung bei Erkältungskrankheiten, Arthrosegeschehen und kältebedingtem Kotwasser im Winter 

Dry Needling

Dry Needling gehört zu der sogenannten Triggerpunkttherapie. Triggerpunkte befinden sich im Allgemeinen in verhärteten Muskelpartien und können für zahlreiche unterschiedliche schmerzhafte Probleme in Muskeln und Faszien (myofasziales Syndrom) eines Individuums verantwortlich sein. Sie können sich aus Traumen, Stress, Überbelastung, Asymmetrien oder psychischen Stress heraus entwickeln. Durch das tiefe Stechen von Nadeln  in bestimmte Stellen der Muskulatur werden Triggerpunkte effektiv aufgelöst und Muskeln und Fazien in ihre ursprüngliche, uneingeschränkte Funktion zurückgeführt.

Blutegeltherapie

"Egel", von dem griechischen Wort echis = kleine Schlange, sind farbenfroh gezeichnete Wasserbewohner, die bereits seit Jahrhunderten für heilende Zwecke benutzt werden. Die hochwirksame Egelspucke kommt vor allem bei lokal entzündlichen Prozessen, bei denen etwas aufgelöst oder herausgezogen werden soll, wie bei Hämatomen, Athrose, Hufrehe, Sehnenscheidenentzündungen, schlecht heilenden Wunden, Sehnenschäden usw. zum Einsatz. Der Biss eines Blutegels ist nicht sehr schmerzhaft und erfolgt durch seine kleinen Raspelzähne. Dabei injiziert er ca. 100 bioaktive Substanzen in das Gewebe, welche u.a. entzündungshemmend, durchblutungsfördernt, gerinnungshemmend, antithrombotisch und immunisierend wirken und somit den Heilungsprozess auf sehr effektive Weise fördern.

Hirudopunktur

Unter dem Begriff der Hirudopunktur versteht man das Ansetzen von Blutegeln an lokale oder entfernte Akupunkturpunkte, die für ein Krankheitsgeschehen spezifisch sind. Diese Methode verbindet die heilende Wirkung der Blutegelspucke mit der Stimulanz der Akupunkturpunkte. Dadurch kann die Wirkung der beiden Komponenten verstärkt werden. Besonders hilfreich ist die Hirudopunktur bei entzündlichen Geschehen im Körper sowohl akut als auch chronisch. Darunter fallen Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen, Verletzungen und Traumata am Bewegungsapparat (z. B. Knieentzündungen, Patellaluxationen, Sehnenschäden usw.), Ohrentzündungen, Entzündungen der Augen usw.


Weitere unterstützende Therapiemethoden bei Bedarf: 

  • Lifewavepflaster (Biophotonenpflaster)
  • Bachblüten (bei mentalen Problemen, Traumata)
  • Kinesiologie (kinesiologischer Muskeltest, Biofeedback des Körpers)