Fallbeispiele

aus der Praxis

Magic Moment, 11-jährige Hannoveraner Stute: 

Problem: Sehnenreizung, mangelnde Lastaufnahme, unregelmäßige, kaum vorhandene Rosse, Stute nimmt nicht auf

Nach einer Erstbehandlung, die aufgrund einer Sehnenreizung und Verspannungen im Rücken erfolgte,  bewegte sich Monti deutlich lockerer. Außerdem rosste die Stute seit 2 Jahren kaum noch, was das Pferd laut Besitzerin stresste. Dieser Befund wurde in den Therapieplan mit aufgenommen. 
Nach einer zweiten Behandlung kam die Stute in eine deutlichere Rosse als es in den letzten Jahren der Fall gewesen war. 
Da die Sehne nach wie vor Ruhe brauchte, entschloss sich die Besitzerin Monti zu decken. Erste Versuche schlugen leider mit Komplikationen (Wasser in der Gebärmutter, Tupferprobe positiv) fehl. 
Nach  den üblichen schulmedizinischen Maßnahmen wurde eine weitere Akupunkturbehandlung durchgeführt. Sie bewirkte bereits am Folgetag eine normale Rosse und ein weiterer Besamungsversuch verlief reibungslos. Die werdende Pferdemama genießt nun ihre Zeit zufrieden auf der Weide.


Uwe, 14-jähriger Wallach, Deutsches Sportpferd

Problem: akuter Angstzustand, Unruhe, nervöses Kreiseln in der Box

Ausgelöst durch einen unbekannten Reiz litt Uwe unter einem akuten Angstzustand. Er war den ganzen Vormittag nervös und seine Umgebung sichernd in der Box umhergekreiselt. Sämtliche Beruhigungsversuche  liefen ins Leere. Nach Setzen der passenden Nadeln beruhigte sich der Wallach sofort, döste und konnte anschließend wieder völlig entspannt in seinem Stall stehen.

Schoko, 8-jähriger Hannoveraner Wallach mit hohem Vollblutanteil

Problem: Häufige ISG und LWS Blockaden, Rückenaufwölben fällt sehr schwer

Dem äußerst leistungsbereiten Wallach fiel es schwer seinen Rücken aufzuwölben. Zudem plagten Schoko wiederkehrende Blockaden in HWS und LWS. Nach einer ersten Behandlung bewegte er sich schon deutlich lockerer. Da in der Erstbehandlung nicht alle Blockaden auf einmal gelöst werden konnten, um den Körper nicht zu überfordern, wurde eine Folgebehandlung vereinbart. Hiernach kam die Rückmeldung der Besitzerin, Schoko liefe locker wie nie. Der Galopp hatte sich deutlich verbessert, das Pferd lief viel besser über den Rücken und hatte an Raumgriff gewonnen. Auch mental konnte eine positive Entwicklung beobachtet werden: Der blütige Wallach arbeitet stressfreier mit und wirkt insgesamt entspannter.


Binti, 18-jährige Araber Stute:

Problem: Anhaltende Steifheit und unklarer Gang nach Sturz im Gelände, Schwitzstellen auch in Ruhe durch Sturz und Tritt, HWS Athrose

Bei einem unglücklichen Sturz während eines Ausritts im Gelände hatte der Sattelgurt auf Bintis rechter Seite eine Quetschung verursacht. Die Stelle war inzwischen gut verheilt und auch die Blockaden, die sich die Stute zugezogen hatte, waren osteopathisch gelöst worden. Allerdings lief Binti auch nach mehreren Wochen noch immer etwas steif und unklar. Zudem schwitze die gequetschte Stelle in der Gurtlage nicht nur vermehrt, sondern auch in völliger Ruhe. Dasselbe Bild zeigte sich an der rechten Hinterhand, wo die Stute Monate zuvor einen Tritt abbekommen hatte. Die Behandlung der Stute beinhaltete das Nadeln von Akupunkturpunkten, die zum einen  die Qi-Blockaden derjenigen Meridiane lösten, auf deren Areale die schwitzenden Stellen lagen. Zum anderen erfolgte eine gezielte Punkteauswahl zur Bewältigung des Sturztraumas und zur Stärkung des Bewegunsapparates der sensiblen Stute. Anschließend wurden die Schwitzstellen zusätzlich mit dem Impuls-Dioden-Laser behandelt . Zwei Tage später lief Binti wieder völlig normal und die Quetschung sowie der Tritt schwitzen bis heute nicht mehr.

Divinus, 26-jähriger Hannoveraner Wallach

Problem: Gleichbeinschaden hinten beidseits, dadurch Bänder und Sehnenreizung Höhe Fesselgelenk (v.a. hinten links), Hufgeben/-abknicken nicht mehr möglich, ohne dass das Pferd danach auf drei Beinen steht, Spat, erworbener Herzfehler, chron. Bronchitis, die aber gut im Griff ist.

Trotz all seiner Einschränkungen ist Divinus ein munterer lebensbejahender Pferdeopa, der propper da steht und aufmerksam seine Behandlung verfolgt. Das akute Problem waren die geschädigten Strukturen in den Hinterbeinen. Von dem behandelnden Tierarzt  wurde von einer dauerhaften Schmerzmittelgabe oder einmaligen Injektion entzündungshemmender Substanzen abgeraten, da beides eine zu große Belastung für Divinus Organismus aufgrund seines massiven Herzfehlers darstellen würde. Deshalb lag das Augenmerk der ersten Akupunkturbehandlung auf der Schmerzreduktion. Die Punkteauswahl erfolgte sowohl für die lokal betroffenen Leitbahnen alsauch anhand der acht Leitkriterien und wirkte sich so auf die Harmonisierung des gesamten Organismus aus.  Zusätzlich zu der Akupunktur wurden in diesem Fall noch Biophotonen-Pflaster, die sog. Lifewave-Pflaster, kinesiologisch getestet und geklebt sowie eine alte Narbe mit dem Impuls-Dioden-Laser entstört. Die Pflaster werden seitdem von der Besitzerin regelmäßig erneuert. Bereits am nächsten Tag gab der Wallach wieder bereitwillig seine Hinterhufe, wenn auch nicht allzu hoch und nur flach angewinkelt. Mit Rücksicht darauf, konnte der Schmied sogar wieder seine Hufe bearbeiten. Außerdem ist Divinus seitdem merklich wacher und das Nasensekret, das durch seine chron. Bronchitis jedesmal, sobald er den Kopf zum Fressen senkte, aus der Nase floß, ist versiegt. Er wird nun regelmäßig mit Akupunktur unterstützt, um diesen Zustand weiterhin stabil zu halten.